09.28.06

Menschen und Technik

Veröffentlicht in Christliches, HW/SW um 22:13 von 1u21

Es ist immer wieder verwunderlich, wie manche Menschen Technik betrachten. Ich stelle dabei fest, dass man die Menschheit in 10 Lager aufteilen kann. Zum einen, die Technik als Werkzeug ansehen, welches perfekt funktionieren muss und zum anderen die restlichen Leute, die Technik als Spielzeug verstehen, sich damit beschäftigen und Witze, wie den von gerade verstehen.
Wie komme ich darauf? Nunja. Heute gab es wieder das leidige Problem mit meinem Telefon. Für mich ist es kein Problem, da ich mit einem Telefon umgehen kann. Andere Leute, wie meine kleinste Schwester, wollen selbst beim 1000. mal nicht verstehen, dass man min. 1 Sekunde die Höhrertaste gedrückt halten muss um ein Gespräch anzunehmen. Lustig und auch nicht lustig für mich. Lustig in der Sache, dass sie sich 10 mal mit dem Namen meldet und das Telefon grad am Ohr wieder klingelt und nicht lustig, weil ich es ihr mal wieder erklären muss, dass es nach ihrer Denkweise nicht funktioniert.

Dies führt mich jetzt zu der Allgemeinheit. Die Technik umgibt uns immer und für das nicht so ganz technikkundige Lager muss alles perfekt funktionieren. Wenn es nicht läuft, wie es
soll, ist die Technik kaputt. In meinem
Fall das Telefon. Was unterscheidet mich jetzt von meiner Schwester? Ich weiß, dass das Telefon nicht ganz so richtig läuft. Sie auch. Der Unterschied liegt in der Bedienung. Nur mit Geduld kann man was in diesem Bereich erreichen. Und das führt mich wieder zu der Persönlichkeit eines Menschen. Technikinteressierte Menschen sehen die Fehler im Menschen und in der Technik. Welche Befehle muss ich wann ausführen, damit soundso passiert usw…
Letztendlich sucht man Fehler auf beiden Seiten und korrigiert diese. Der Teil der Menschen, die Technik als perfekt ansehen, kommen nicht auf den Gedanken, dass sie selber was falsch machen. Dies ist zwar traurig, aber fördert die Wirtschaft, da diese Menschen nicht aussterben werden. Diesen Menschen muss man dann auch sagen, was sie falsch machen und
ihnen aufzeigen, wie man die
Fehler vermeiden kann.

Dies schreibe ich nicht ohne Hintergedanken. Es gibt genug praktische Beispiele, dass der Mensch nicht perfekt ist. Selbst in der Bibel werden die größten Chaoten so akzeptiert, wie sie sind. Zwar nicht von allen Menschen, aber von Gott. Und zwar ausnahmslos. Das ist ein Teil der Frohen Botschaft, die uns in der
Bibel verkündet wird. Du und ich können
zu Gott kommen, so wie wir sind und ich finde es toll, dass ich nicht perfekt sein muss.

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