12.24.06
Adventstürchen #24
Ehre seit Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
Lukas 2,14
Ehre sei Gott in der Höhe
Unser Gott in der Höhe. Eine Umschreibung für die Vollkommenheit Gottes. Kein Wesen ist höher als er und er steht über allem. Er ist ein Gott zu dem schon raufschauen müsste um ihn zu sehen. Der Gegensatz zu den Götzen, die von Menschen gemacht wurden. Klein, golden, tot. Unser Gott wurde nur Klein. Er hat sich den Menschen als lebendiger Gott gezeigt. Und dies geschah vor ca. 2000 Jahren. Es ist schon erstaunlich, wieviele Menschen heute immer noch zu de Krippenspiel gehen um sich anzusehen, wie es damals ungefähr abgelaufen ist. Gott kommt zu uns Menschen und legt seine Allmacht ab. Sowas erstaunt einen, da es einfach nur an Dummheit grenzt. Dies war aber ein Teil seines genialen Plans um uns Menschen bei sich zu haben. Darum sollten wir Gott ehren. Keiner, außer Gott, macht sowas freiwillig.
Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens
Jetzt zu dieser Jahreszeit ist alles einen Taken stressiger. Die Innenstädte sind voll, der Handel freut sich und alle erwarten ein großes Ereignis. Gott hat uns seinen Frieden geschenkt. Dieser Friede ist nicht mit dem Frieden zu vergleichen, den man sich wünscht oder vorstellt, dass alles harmonisch ist und keiner Stress oder ähnliches hat. Es ist einfach nur der Friede, sich von der Umwelt abzukapseln und sich fallen zu lassen. Sich in die Arme Gottes fallen zu lassen, egal was jetzt um uns rum ist. Er ist immer für uns da und lässt uns seine Nähe spüren, wenn wir es wollen. Ein tolles Gefühl zu wissen, dass es was gibt, was uns kein Mensch geben kann, wir aber immer direkt sofort erfahren können, wenn wir wollen. Nicht nur heute. Weihnachten findet nicht nur am 24.12. statt sondern das ganze Jahr über, wenn man Jesus in sein Herz lässt.
Ich wünsche meinen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
12.23.06
Adventstürchen #23
1. Petrus 5,7:
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
Dies ist eine der besten Zusagen, die wir für unser irdisches Leben bekommen können.
Wir Menschen schaffen es in der Regel nicht mal mit unseren eigenen Problemen klar zu kommen, geschweige denn mit denen unserer Mitmenschen. Aber Gott ist so groß, dass wir alle unsere Sorgen auf ihn werfen können. Es ist schon befreiend wenn man einem guten Freund die Sorgen erzählen kann, wie befreiend ist es dann erst, wenn man sie komplett auf Gott ablegen kann.
Das coolste daran ist, dass wir das jetzt schon machen können, hier auf der Erde, wo wir doch noch so weit weg von Gott sind. Dieses Behütete ist ein kleiner Vorgeschmack auf das was uns irgendwann erwartet, nur wird das viel viel besser sein.
12.22.06
Adventstürchen #22
Wie sich der Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.
Psalm 103,13
Gott hat erbarmen vor allen Menschen. Zumindest, die sich nach ihm richten. So lässt er ohne weiteres zu, dass Menschen, die sich nicht an ihn wenden, immer wieder Unglück passiert. Gott ist Liebe. Und Liebe drängt sich nicht auf. Erst, wenn man sich nach Gott richtet, nach seinem Willen fragt und diesen auch befolgt hat man Erfolg im Leben. Dies ist nur ein Aspekt des Verses.
Ein anderer Aspekt beruht auf der Vergebung. Gott vergibt jedem Menschen all seine Sünden, wenn er den die Vergebung wirklich will. Einfach so daher geplappert bringt das nichts. Wozu denn auch? Wenn man einen Menschen um Vergebung bittet, so muss dies auch ehrlich gemeint sein. Wer einfach so nach Vergebung fragt ohne auch nur wirklich die Vergebung haben zu wollen(reinformal also), bekommt sie auch nicht. Nichts anderes macht Gott. Und um uns zu zeigen, dass Gott uns vergeben will, hat er sich opfern lassen am Kreuz. Die ganzen Opfer sind jetzt nicht mehr nötig. Die Sünde würde ans Kreuz getragen und dort für jeden einzelnen Menschen vergeben.
12.21.06
Adventstürchen #21
Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein Heil. Das ist mein Gott, ich will ihn preisen, er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben.
2. Mose 15,2
Was Gott so alles ist. Stärke, Lobgesang, Heil und der HERR. Er ist auch einiges, was eigentlich nicht zusammenpasst. Stark und schwach gleichzeitig. Mit Stärke regiert er, aber mit der Schwäche zeigt er sich uns. Er kann ohne weiteres sein ganze Macht abgeben und einer von uns werden. Er hat die schlimmsten Situationen durchlebt und keiner sagen, dass Gott immer nur da oben sitzt und sich nicht die Hände schmutzig macht. Mindestens 2mal hat er sich die Hände schmutzig gemacht. Einmal bei der Schaffung von Adam und Eva und zum anderen als er an Kreuz genagelt wurde. Seine Größten Werke waren die, die er wirklich selber gemacht hat. Er hat uns Menschen vergeben und uns eine Möglichkeit gegeben mit ihm zu leben, wenn wir es wollen. Das wird mit Lobgesang gefeiert. Darin ist immer Gott derjenige der bewundert wird. Warum eigentlich nicht? Was besseres gibt es ja nicht im und außerhalb des Universums. Und dies sollte angepriesen werden, da er sich nicht ändert, obwohl manche Menschen anderer Meinung sind.
12.20.06
Adventstürchen #20
Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen
Man soll zu seinem Christsein stehen. Warum verleugnen, wenn es mehr Vorteile bietet als Nachteile. So hat man zum Beispiel einen Chef, der einem eine Wohnung baut, sie nach eigenen Wünschen ausstattet und diese Wohnung aus dem teuersten Material der Welt besteht, ein sehr, sehr langes Leben und keine Beschwerden mehr, wenn man zu seinem Chef kommt. Außerdem hilft einem der Chef selber in dieser Welt und verlangt nicht allzu viel von seinen Mitarbeitern. Und es ist jeder eingeladen dort mitzuarbeiten.
12.19.06
Adventstürchen #19
Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit, weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.
2. Timotheus 4,2
Predige das Wort
Alter Hut, würde man hier sagen. Stimmt auch fast. Der Missionsbefehl Jesu Christi besagt dies aus. Und es ist immer noch aktuell. So gibt es in unserer Gesellschaft viele(leider viel zu viele), die nichts von Gott oder Jesus wissen möchten. Sie verachten ihn und stufen ih als Religion ein, die keinen Wahrheitsgehalt hat. Man kann hier nur aus subjektiver Erfahrung sagen, dass am Glauben mehr dran ist, als manche denken…
steh dazu
…und dies zeigt sich durch die Christen selber. Sie stehen zu ihrem Glauben und lassen sich nicht davon abbringen. Die Bibel dient als Kompass fürs Leben um sicher im Paradies anzukommen. Wer dem Wort folgt, geht direkt ins Paradies ohne Umwege. Dieser Weg mag zwar schmal und gefährlich sein, aber er lohnt sich. Alle Mühen sind nichts gegen den Lohn, den man bekommt.
sei es zur Zeit oder zur Unzeit
Mit Gott leben heißt nicht nur immer auf der Sonnenseite zu sein. Es gibt schwierige Situationen im Leben. Aber bei diesen Situationen ist man nie allein. Gott steht einem immer bei, selbst dann wenn man es nicht merkt. Darum sollte man seine Beziehung zu Gott jeden Tag pflegen. Egal, ob es einen gut geht oder nicht. Gott will nur unser Bestes und gibt es uns auch, wenn wir danach ernsthaft fragen.
weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld un Lehre.
Es gibt auch immer wieder Leute, die einen Vers aus der Bibel nehmen, den Kontext dazu vergessen und meinen, dass das so da steht, wie sie es meinen. Dabei muss man immer den Kontext beachten. Man kann ja auch nicht aus einem Gespräch was rausnehmen und es jemanden präsentieren, der von dem Gespräch nichts wusste. Da stellt man sich auch die Frage, in welchem Kontext dieser Satz gefallen ist. Deswegen sollte man auch immer eine Einsicht auf den Kontext haben. Dies sollen wir ihnen zeigen. Es gibt auch keine einzige Bibelinterpretation. Da Gott der wahre Autor der Bibel ist, hat er auch Teile seiner Denkweise hineingelegt. Man kann mehr als eine Interpretation der Bibel haben und beide sind korrekt. Es müssen auch nicht immer zwingend 2 Interprationen sein. Die Anzahl ist beliebig und man soll seine Interpretation an der Schrift prüfen. Und man diese Interpretation vor Gott verantworten können.
12.18.06
2 Fragen
Ich habe 2 Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte.
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Adventstürchen #18
Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Matthäus 5,9
Spontan fällt mir dazu ein, dass der Klügere nachgibt. Sie sind nicht auf Streit aus und sind sonst auch recht friedfertig. Leider passen sie nicht ganz in das Schema. Man muss noch nichtmal klug sein, damit man Friedfertig ist. Das einzige was man wissen muss, ist die Tatsache, dass man keinen Streit suchen sollte, da man sonst gegen das Wort Gottes handelt. Man sollte durch die Welt ziehen (oder auch im eigenen Land) um das Wort Gottes zu verkünden. Dabei sollte man nicht brutal vorgehen. Die Aktion mit den Kreuzzügen ist so ne Sache, die nur aus dem Eigennutz der RKK gemacht wurde. Man wollte Status haben und hat somit jeden Ungläubigen mit dem Schwert “bekehrt”. Solche Aktionen gab es immer wieder. Wenn eine neue Staatsreligion eingeführt wurd, musste man sich dem beugen und der Religion angehören. Das Christentum hatte solch eine Geschichte, sie war aber nicht biblisch begründet. Man soll den Menschen einfach das vorleben, was einem in der Bibel gesagt. So z.B., dass man seinen Nächsten wie sich selber lieben soll oder, dass man für seine Feinde betet. Daran erkennt man erst recht die wahren Christen. Da steht nicht nur Christ drauf, da ist auch Christ drin.
12.17.06
Adventstürchen #17
Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden. Der hat Daniel von den Löwen gerettet.
Daniel 6,28
Gott ist mein Retter und Nothelfer. Egal welche Not ich auch hab, er hilft mir daraus. Steck ich einem noch so großen Haufen Scheiße, hilft er mir da raus. Er macht auch noch zu allem Überfluss das beste daraus. Dies ist doch auch mal immer wieder verwunderlich. Wie kann man aus dem größten Schrott der Welt einen perfekten Gegenstand machen, der nich mal Ansatzweise wie Schrott aussieht? Für einen Menschen schier unmöglich. Alles ist kaputt, nichts lässt sich noch zu etwas gebrauchen. Soll ich damit zu Gott kommen? Kann er wirklich daraus was machen? Kann er aus einem zerstörten Leben noch was gutes machen? Kann er! Und man soll so kommen, wie man ist. Vor Gott kann man nichts verheimlichen. Wie auch, wenn er der Schöpfer aller Dinge ist und uns gemacht hat? Er weiß schon, was wir denken werden bevor wir überhaupt den Gedanken fassen. Also kann ich immer zu Gott kommen, so wie ich bin. Er macht daraus das Beste.
Genauso handelte auch Daniel. Er hat immer zu Gott gehalten und wurde dementsprechend belohnt. Als einer der obersten Vorsitzenden des Königreiches Babylon, hat er immer zu Gott gehalten. Erst Gott hat ihm diese Position gegeben. Und sein Vertrauen zu Gott wurde nie enttäuscht. Daniel handelte nach den Gesetzen von Babylon, solange sie nicht dem entsprachen, was Gottes Gebote waren. Da er Gottes Gebote eingehalten hatte, wurde er zu der Todesstrafe verurteilt. Er sollte den Löwen zum frass vorgeworfen werden. Gott hat nicht verhindert, dass Daniel in die Löwengrube geworfen wurde. Er hat einfach nur verhindert, dass die Löwen hungrig waren, als Daniel sich in der Grube aufgehalten hatte. Gott rettet uns Menschen also auch aus Situationen, wo wir alles für verloren erachten. Aber was ist schon für Gott unmöglich? Gar nichts. Somit können wir voll auf ihn vertrauen.
12.16.06
Adventstürchen #16
Jesu sagt: Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.
Lukas 10,20
Wie soll ich mich freuen, dass mein Name im Himmel geschrieben ist? Es sind doch alle Namen im Himmel geschrieben. Jeder einzelne in einem Buch, das auflistet, was man alles verbrochen hat und was man Gutes gemacht hat. Aber was nützen wir die ganzen guten Taten, wenn auch nur die kleinste Sünde alles wieder aufwiegt? Und ich habe nicht nur einmal gesündigt, sondern öfters. Keine Ahnung wie oft. Und was bringt es mir, dass mein Name da steht? Ganz einfach. Mein Name steht öfter als einmal im Himmel. Er steht im Buch des Lebens (Psalm 69,29; Philiper 4,3; Offenbarung 3,5). Was heißt das jetzt konkret? Wenn ich sterben sollte oder wenn Jesus wiederkommt, wird jeder gerichtet. Zuerst wird allen die Sünde vergeben, die ihm Buch des Lebens stehen. Die sind errettet. Darum kann ich mich freuen, dass mein Name im Himmel steht.