12.11.06

Adventstürchen #11

Veröffentlicht in Bibel, Christliches, Science um 19:19 von 1u21

Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

Römer 8, 31

Das erinnert mich an die letzte Bibelarbeit. Wobie der letzte Satz erinnert mich auch ein bisschen an Mathe. Gott stellt hier die Größe „Unendlich“ dar und der Rest als normale schreibare Zahlen, wie 1, 1598751 oder 65847698465687865646. Dabei stellt man fest, dass Unendlich nie erreicht wird. Keine Zahl ist alleine oder in der Masse genauso groß wie Unendlich. Kein Mensch kann sich überhaupt die Zahl Unendlich denken. Was soll man sich dann erst recht unter der größten Vorstellbaren Zahl vorstellen? Mag zwar groß sein, aber bei weitem nicht unendlich. Genauso ist das mit Gott. Man traut ihm zwar ne Menge zu, aber kann er wirklich alles? Das kann doch wohl nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn Gott mein Gebet in der Zukunft erhöhrt und die Vergangenheit so ändert, damit das passiert. Aber dies sagt der obige Bibelvers auch aus. Unendlich kann man nicht fassen und nicht begreifen. Gottes Wirken ist auch nicht begreifbar. „Warum jetzt und nicht später?“ oder „Warum musste xyz sterben?“. Man kann Gott nicht fassen. Seinen Plan auch nicht. Man kann nur einen Teil sehen und der Rest bleibt verborgen.

Aber der obige Bibelvers erinnert mich auch an die Physik. Bei bestimmten Rechnungen kann man einige Größen unter den Tisch fallen lassen. Sie sind unwichtig, da sie kaum was am Ergebnis ändern. Das wäre auch eine Interpretation des obigen Bibelverses. Was soll ich mich um die „Machthaber“ schehren, wenn Gott die absolute Macht hat und die irdische Macht daneben einfach nur verblasst. Die irdische Macht ist nichts gegen Gottes Macht und fällt somit auch unter den Tisch.

Was anderes will dier Vers nicht aussagen. Kümmer dich nicht um deine Feinde. Sie werden nie so mächtig wie Gott sein.

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