07.20.07
Bundeswehr #3
Die dritte Woche der AGA(allgemeine Grundausbildung) ist nun auch vorbei. Es awr bis jetzt die beste Woche, da wir diese Woche das gemacht haben, was man eigentlich erwartet.
1. Tag:
Wie jeden Tag, hieß es auch heute um 05:05 Uhr fertig im Flur stehen zum überprüfen, ob alle da sind. Nach dem Frühstück gab es Unterricht bis zum Mittagessen. Recht viele Sachen, die sich mit dem Biwak befassen und es war dementsprechend recht interessant. Und wir bekamen auch einen weiteren Kameraden, der sich nach Frankenberg hat versetzen lasssen.
Nach dem Mittagessen kam dann die erste große Sache. Der Eingewöhnungsmarsch. Jeder schnallte sich sein Koppeltragegestell um, die ABC-Schutzausrüstung dran, viele Klamotten in den Rucksack, wie Nässeschutz und Kälteschutz(an dem Tag waren es 35°C!), sowie genug zu trinken mit. Im großen und ganzen waren wir dann mit knapp 15kg auf dem Rücken, den Schultern und dem Becken unterwegs. 6km hört sich nicht viel an, aber es ist schon eine Menge mit dem schweren Gepäck und den vielen Hügeln im Wald. Nebenbei ging der leitende Fhj(Fahnenjunker) mit uns viele Signale durch, die wir auch umgesetzt haben. Auf jeden Fall sind alle angekommen, obwohl es bei einigen kritisch wurde, ob sie es überhaupt schaffen. Der Tag endete mit dem Dienstschluss vor dem Abendessen und viel Duschen.
Zusatz: Ein Satz Klamotten wurde dreckig, da macnhmal der Befehl kam durch die Pfützen zu gehen. Sind mit 20-30cm auch nicht flach gewesen und die Spritzer waren überall.
2. Tag
Der Tag sollte der Tag werden, auf den man sich freut. Durch den Wald laufen und verschiedene Sachen üben. Es ging auf jeden Fall erneut in den Wald. Und diesmal mit knapp 20kg an Gepäck. Die 5kg extra ergeben sich aus der größeren Wassermenge und dem G36, was man noch mit sich schleppen musste. Einige mussten noch die bestückten Magazine von den Fhj mittragen. So ein Magazin wiegt auch mal eben 0,2kg. Klingt nicht viel, wurde aber schwer auf Dauer. War auch nur Platzmunition.
Los ging es mit Tarnung. JEder hat so viel Gras in seinen Helm gepackt, wie es ging und sich noch im Gesicht getarnt mit Tarnschminke. Beides wurde bei Pausen immer wieder erneuert.
Im Wald angekommen wurde erstmal der Verfügungsraum besetzt und die Theorie des AP(Alarmpostens) praktisch durchgenommen. Während 2 Leute in der Nähe der Strasse saßen und 2 weitere in ihre Richtung gleiteten, hatten die anderen die Aufgabe Zelte aufzubauen. Pro Person hat man eine Zeltbahn. Daraus kann man 1-Personen-Zelte, 2-Personen-Zelte und 6-Personen-Zelte aufbauen. Das Zelt für eine Person ist einfach nur ein normales halbes Zelt. Für 2 entsprechend ein ganzes und für 6 ein Quadrat aus Zeltbahnen, wo ein 2-Personen-Zelt aufgesetzt wird. War ne spaßige Angelegenheit, da der OG(Obergefreite) auch seinen Spaß mit uns hatte. Und wir hatten mehr Spaß als er ![]()
Gegen Abend wurde alles abgebaut und los ging es wieder zurück zur Kaserne. Aber über einen Weg, den einige Kameranden selbst suchen mussten. Hat alles wunderbar geklappt.
Müde und verschwitzt kamen alle an und nach dem Abendessen ging es wieder ans reinigen der Ausrüstung. Ein weiterer Satz Klamotten wurde dreckig, da wir auf dem Boden lagen, halb in Flüssen verschwunden sind und und und…
3. Tag:
Erneutes Stationslernen. Aber heute mit dem G36 und der P8. das einizge was mit der P8 gemacht wurde, war das Zerlegen, Zusammensetzten, Sicherheitsüberprüfung, Funktionsprüfung und wie man die Waffe sichert. Und natürlich durfte der AGSHP nicht fehlen. Bekannt unter dem Namen Schießkino oder Schießsimulator. Die jeweiligen Gruppen mussten S1, S2 und S4 schießen. Nur unsere Gruppe nicht. Kurz vor S4 hat einer gefragt, ob wir nicht auf eine einzige große Leinwand schießen könnten. Der Lt(Leutnant) war damit einverstanden und wir haben eine Simulation gehabt, die erst viel später ansteht. Und wir hatten alle unseren Spaß gehabt, da es CS mit der Waffe statt mit der Maus war. Rückstoß, Druckpunkt und optisches Visier waren Nebensache. Es wurde geschossen wie verrückt und der Lt und unser Schriftführer haben sich auch daran versucht. Beide waren dementsprechend sehr gut. Der Schriftführer hatte mehr Gegner erwischt als die anderen 3 zusammen, die neben ihn lagen.
Der Tag ging ebenfalls pünktlich zu Ende und man konnte in Ruhe Abendessen und noch mit Freunden labbern. Und die Ausrüstung wurde wieder gereinigt.
4. Tag:
Stubenkontrolle. Unser Fhj wollte jetzt mal die Ausrüstung sehen. Nur bei mir war sie sauber, bei den anderen aus meiner Stube wurde laut gefragr, warum die Ausrüstung den so dreckig sei. Das ging durch den ganzen Zug und mehr als die Hälfte hatte dreckige Ausrüstung.
Aber der Hammer des Tages waren immer noch die 19 MSGler(Marsch- und Sportgefreite. Braucne nicht mitmarschieren und sind Sportbefreit). War knapp die Hälfte des Zuges und das Programm wurde für den Tag umgeschrieben. Somit hatten wir nach dem Mittagessen einen Durchhänger von 1,5 Stunden, der keinem Gefallen hat. Immerhin hatten wir heute Sport und sind knapp 11km gejoggt. Danach gab es wenig Zeit fürs Abendessen und die Sicherheitsüberprüfung zog sich auch gewaltig hin. Sollte eigentlich um 19 Uhr beendet sein, war aber erst gegen 21:45 Uhr der Fall. Dann noch die Hausaufgabem achen und Ausrüstung zur sicherheit nachreiningen ließ wenig Zeit für Schlaf.
Nachtrag: An dem Tag wurde auch ein weiteres Schloss vernichtet. Einer aus meienr Stube hat seinen Schlossschllüssel im Spind gelassen und zugesperrt. Mit 2 Klappspaten ist es kein Problem gewesen das Schloss zu knacken. Das Auseinander- und Zusammenklappen dauerte länger als das Vernichten.
5. Tag:
Uasrüstung wurde erneut kontrolliert und war diesmal zufrieden stellend. Nach etwas Unterricht über den 20. Juli 1944 ging es wieder joggen. Diesmal weniger, da die meisten zu viel gefrühstückt hatten und es gerne noch bei sich behalten wollten. Nach dem joggen kam die große Fragerunde mit Oberstabsarzt wegen Krank melden und anderen Kram, sowie einen Film über AIDS/HIV. Der FIlm wurde kurzfristig unterbrochen und die Wahl der Vertrauenspersonen fing an. Ging recht schnell zu ende und wir hatten früh Dienstschluss, was alle gefreut hat.
Jonas sagte,
Fr 3. Aug 07 um 19:41
Und was hast du über Stauffi gelernt?
1u21 sagte,
Sa 11. Aug 07 um 08:02
Nicht wirklich mehr, als wir schon in der Schule hatten. Nur hatten wir bei dem Unterricht einen besseren Einblick auf die Wolfsschanze, als ich es in der Schule hatte.
Und das er ein Grund ist, warum die Bundeswehrsoldaten die ganzen Überprüfungen für einen Befehl hat. Sprich Dienstzweck, Sinngehalt und andere.