09.16.07

T-Shirts falten leicht gemacht

Veröffentlicht in Bundeswehr, Fun, Internet um 12:58 von 1u21

Da ich ja beim Bund meine T-Shirts in DinA4-Größe falten muss, hab ich mir den Trick einer japanischen Frau abgeschaut.

klick mich

Genial und ich kann es!

Bundeswehr #11

Veröffentlicht in Bundeswehr um 11:07 von 1u21

Die letzte richtige Woche, wo man eigentlich noch was machen sollte um auf die Rekrutenbesichtigung vorbereitet zu sein.

1. Tag

Es ging wieder zur Schießbahnanlage. Alle die die Wertungsprüfung MGS3 nicht bestanden haben, sollten an dem Tag erneut die Gelegenheit haben sie zu schießen. Da ich sie schon direkt auf Anhieb bestanden hab, musste ich also warten bis alle anderen sie auch bestanden haben, oder die 3 Versuche gebraucht haben. Um zu sehen, wer die Prüfung bestanden hat, durften wir uns erstmal in Linie aufstellen. Danach wurden 5 Namen vorgelesen. Ich war darunter und die anderen 32 Kameraden hatten die Prüfung aus meinem Zug nicht bestanden. War schon ein Anblick, der ungewohnt war. Also durften wir uns auch erstmal langweilen, da der II. Zug auf der Anlage für das G36 war um dort die G36S9 zu schießen. Blöderweise gab es einen Fehler in der Elektronik und die Wertungsprüfung G36S9 fiel flach für den Tag. Und ich gehörte zu den 5 Leuten aus der 7. Kompanie, die keinen einzigen Schuss abgegeben haben. Hat sich richtig gelohnt der Ausflug. Immerhin hatten wir in den 8 Stunden Nixtun 40 Minuten ABC-Wiederholungsausbildung.
Wieder in der Kaserne hieß es wieder Waffenreinigen. Und in der Zeit kam ein Fhj an meiner Stube vorbei, wo insgesamt 3 von 5 Leuten waren, die keinen Schuss abgegeben haben, und stellte die Frage, wieviele Schüsse wir heue abgegeben hätten. Die Antwort “Keinen einzigen” hat ihn doch recht verwundert.

2. Tag

Der Tag fing mal wieder gut an mit Unterricht. Ist zwar nicht so schlimm, aber dieser Unterricht war nicht mal ansatzweise wichtig, da es nichts mit der EloKa zu tun hat und nicht irgendwie haben wird. Es war einfach nur eine Infoveranstaltung.
Danach wieder Waffenreinigen. Hab ingesamt 8 Stunden in 6 Tagen damit verbracht meine Waffe zu reinigen. 4 Stunden davon hab ich nichts an Dreck gefunden, da sie eh nur in der Waffenkammer lag. ABM(ArbeitsBeschaffungsMaßnahmen) nennt sich sowas.
Danach der andere Pausenfüller. Stuben und Revierreinigen. Hat sich auch großartig gelohnt. Immerhin hatten wir danach Sport. Etwas mehr als 12km war die Joggingstrecke lang und einige Ausbilder konnten nicht mehr, während ich mal warm wurde. Immerhin sind einige der Ausbilder richtig gute Läufer und so haben wir mit ihm den Rückweg erkundet, weil durch Baumaßnahmen die Standartstrecke gesperrt ist(hat keiner mitbekommen, typisch). War recht spaßig, da dem Ausbilder auch die Luft ausging, während wir nicht mal Anzeichen von Erschöpfung zeigten.

3. Tag

Wieder Stuben und Revierreinigen. So langsam machen wir nichts anderes mehr. Immerhin war danach ein bisschen Abwechslung dabei. Blutabnahme zur Blutgruppenbestimmung. Wir hatten einen dem der Schweiß danach auf der Stirn stand und er war auch richtig bleich. Das habe ich bei mir auch befürchtet. Aber es trat nicht ein. Mein Blutdruck war diesmal stark genug und nicht wie bei den anderen Situationen, wo nichtmal 10ml für Ohnmacht reichten.
Danach gammeln auf Stube. Was anderes lernt man wohl in den letzten nicht. Blöderweise wurde auch noch der Sport gestrichen und wir hatten Formaldienst Da stellt sich auch wieder Sinnfrage, da der Formaldienst nur für das Gelöbnis wichtig war. Naja. Bundeswehr halt. Nichts ist so beständig wie die Lageplanänderung.

4. Tag

Und wieder putzen. Hauptbeschäftigung des Soldaten überhaupt.
Immerhin hatten wir heute für den Sport einen richtigen Ausbilder. Wir hatten die Wahl zwischen 11km und 18km. Hab mich für die 18km entschieden und in 1,5 Stunden hatten wir die Strecke auch durch. Und ich muss sagen, dass diese Strecke richtig schön ist. Waldstücke, die einfach sich selbst überlassen werden und wo die Natur einfach so sein kann, wie sie ist. Viele kleine Pflanzen am Wegesrand, auf den Pflanzen Spinnennetze und auf den Netzen Tau. Ein großer See und fast unberührte Abschnitte, die jahrelang sich überlassen wurde. Schöner kann es nicht sein Gottes Schöpfung zu betrachten.
Und danach wieder reinigen. Einige hatten ihre Reviere nicht vernünftig gereinigt und so durften wir nochmal alle anpacken und es wurde dann richtig sauber.

09.07.07

Bundeswehr #9+10

Veröffentlicht in Bundeswehr um 09:53 von 1u21

Diese Woche bestand nur aus 3 Blöcken. Dementsprechend wird auch abgekürzt.

 

1.-3. Tag:

 

Nur EAKK-Unterricht. Nix anderes die ganzen Tage durch.

 

4. Tag:

 

Wieder Stuben und Revier reinigen. Und welch Wunder, wir hatten 3 Stunden Pause, wo wir die Kampftragetasche packen konnten. Dies habe ich auch gemacht. Danach erneut joggen und weiter Pause bis zum Dienstschluss.

 

5. Tag:

 

Abfahrt. Heute ging es um 13 Uhr ab nach Hammelburg. Vorher, wie immer, Stuben- und Revierreinigen. Manchmal hab man nichts zu tun und muss putzen. So langsam gewöhnt man sich dran. Auf jeden Fall konnten wir um 12 das Gepäck einladen und los ging es nach Hammelburg. 180km und 3 Stunden später waren wir da. Leider durften wir im Bus nicht schlafen und nicht laut sein. Somit war es recht langweilig im Bus und man suchte Beschäftigung. Tetris auf dem Handy kann einen lange beschäftigen und endlich waren wir da.

Es ging sofort daran die Container zu beziehen. Mit 9 Mann auf einem Container war mal was anderes. Insbesondere, da wir nur 6 Spinde hatten.

Nach dem Beziehen hatten wir einen Rundgang durch das Lager Felschental, wo wir waren. Recht großes Lager, was ohne weiteres von 80 Mann betrieben werden kann.

 

6. Tag:

 

Praktischer Unterricht in Sachen Minen. Wie bewege ich mich einem Minenfeld richtig, wie finde ich Minen, was mache ich bei Minenfund und was mache ich bei einem Minenunfall. War im Großen und Ganzen recht spaßig und keiner war unmotiviert. Und dieser Unterricht hat mir gezeigt, wie gefährlich Minen sind und das man sie keinesfalls ohne weiteres auf dem Boden sehen kann, wenn man nur genau hinschaut.

 

7. Tag

 

An diese Tag verlegten wir unseren Standort innerhalb der Kaserne in Hammelburg in das Übungsdorf Bonnland. Ursprünglich als Übungsdorf vor dem II. Weltkrieg gedacht, wurde es danach bewohnt nur um es danach wieder als Übungsdorf zu nutzen. Dort hatten wir 8 verschiedene Szenarien, wie sie im Einsatzland der 7./932 vorkommen könnten. Verschiedene zivile Gruppen, die sich gegenseitig feindlich gesonnen sind, verletzte zivile Personen, Minenunfälle, Hinterhalte und anderes. So ziemlich alles hat Spaß gemacht und war auch somit eine sehr gute Ausbildung, da man so viel lernen konnte. Und als Abschlussbonbon hat meine Gruppe einen Trainingseinsatz des SEK(SonderEinsatzKommando der Polizei) sehen können. Uns wurde nur gesagt, dass eine kleine Irritationsbombe gezündet werden sollte. Als es so weit war, gab es einen sehr großen Feuerball und einen Knall, der im ganzen Übungsdorf zu hören war. War richtig beeindruckend. Und wir hatten an dem Tag auch mal die Möglichkeit die Polizei zu kontrollieren. Und sie haben brav die Befehle durchgeführt.

Der Rückmarsch wurde auch angetreten und danach wieder Waffenreinigen. Dabei konnte man sehr schöne Wettereffekte erleben. Zum Beispiel eine Regenwand, die genau auf einen zukommt.

 

8. Tag

 

Großes Aufbrechen aus Hammelburg. Alle Container wurden sauber gemacht und man konnte in die Busse steigen. Nach der Ankunft gab es ein kleines Chaos, weil wir unsere Namensschilder immer noch nicht hatten. Aber der Taschen- und Rucksackberg wurde schnell aufgelöst und es hieß wieder Waffenreinigen. Mein G36 war noch nie so sauber, wie jetzt. Ich saß ca. 4 Stunden daran und jeder kleine Schmutzdreck war weg. Danach erneut Dienstschluss zu fast gewohnter Zeit.

 

9. Tag

 

Der große Tag steht kurz vor der Tür. Das Gelöbnis. Deswegen hieß es erneut Formaldienst. Marschieren in 4er Rotten und Auftritt in 8er Rotten. Sah alles nicht schlecht aus und wir hatten 1 Stunde länger Zeit um unsere Stuben zu reinigen. Dabei haben wir feststellen können, dass selbst 2m² sehr dreckig sein können. Nebenbei haben wir für die ganze SanStaffel die neuen Stuben eingerichtet. Und da nichts so beständig wie die Lageänderung ist, durften wir erneut zum Formaldienst antanzen. Jetzt hatten wir so gut wie jedes mögliche Szenario durchgespielt, dass eintreten kann.

 

10. Tag

 

Der große Tag. Zuerst wurden die Eltern und Bekannte durch die ganze Kaserne geführt. Vorgestellt wurden unsere Stuben und der jeweilige Block, die Hindernissbahn, die Kleidung und Ausrüstung des Soldaten und die Möglichkeiten der Simulation. Die Besucher hatten im AGSHP die Möglichkeit auch mal zu schießen und haben es merklich genossen. Nur haben die ganzen Rekruten weitaus besser bei der Übung abgeschnitten, als die Besucher. Liegt unter anderen daran, dass die Besucher nicht die Reihenfolge der auftretenden Schützen kennen und der Schnellschuss sitzt auch nicht so, wie bei den Rekruten.

Danach ging es los zum Gelöbnis. Zuerst mussten wir eine ganze Stunde warten, da wir keine Busse hatten. Irgendjemand hat es wohl verpennt. Aber in Hessen liegen die ganzen BW-Standorte recht nah bei aneinander, weshalb wir recht zugig Busse bekamen.

In Rottenburg an der Fulda angekommen, wurde direkt geprobt. Generalprobe saß und es konnte losgehen.

Einmarsch in den Schlosspark. Ich kann froh sein, dass unsere Kompanie recht spät einmarschiert ist. Deswegen mussten wir auch nur 90 Minuten stehen und uns nicht bewegen. Somit hatten wir auch nur 3 Ausfälle.

Nachdem wir Dienstschluss bekamen, konnte jeder wieder das ganze Blut aus den Händen und Füssen wieder in den Körper pumpen und wieder den Ausgangszustand herstellen. Müssten wir länger warten, wären wohl noch mehr umgekippt.

Und ab jetzt darf ich in Uniform nach Hause fahren.

Bundeswehr #8

Veröffentlicht in Bundeswehr um 09:27 von 1u21

Diese Woche war mal wieder etwas länger. Zumindest hat sie sich extrem in die Länge gezogen.

 

1. Tag:

 

An diesem Tag ging es an die Drillausbildung. Wir hatten verschiedene Stationen. Zum einen P8, MG3 und G36.

Die P8 wurde unter Zeitdruck und unter schwierigen Bedingungen zerlegt und wieder zusammengesetzt. Die schwierigen Bedingungen waren einfach nur das fehlende Augenlicht, was mit einem Dreiecktuch simuliert wurde, mit welchem wir uns die Augen verbunden haben.

Die Station mit dem MG3 war einfach nur Wiederholungsausbildung. Zerlegen und Zusammensetzen des MG3s und der Verschluss wurde noch zerlegt und zusammengesetzt.

Das G36 bestand auch aus Drill unter Zeitdruck und Blindheit. Und als kleine Spezialaktion, durfte man das Gewehr nur mit einem Arm zerlegen und zusammensetzen. Den anderen Arm stellt der Partner und somit saßen 2 Mann vor dem Gewehr und mussten sich verständigen, wer was macht. War recht spaßig und wir haben erfahren, dass die Rekruten diese Art von Zerlegen besser können als die Ausbilder.

 

2. Tag:

 

Erneut Schießbahn. Diesmal wurde nur mit dem G36 und dem MG3 geschossen. Es sollten eigentlich 5 Übungen sein, die man absolviert, hab aber aufgrund des Zeitmangels nur 3 absolviert. Immerhin war das Wetter recht angenehm.

Das einzige Problem bestand nur beim G36. Der Haltepunkt war recht schlecht. Sprich: Man muss ganz weit neben das Ziel zielen um es zu treffen. Sonst ist nix großartig passiert, außer dass ich einem Ausbilder gezeigt hab, dass man mit dem MG3 nicht nur nach oben verreißen kann. Ich hab die ganze Zeit nur zur Seite verrissen und so was hat man da noch nicht gesehen.

 

3. Tag:

 

Eigentlich sollten wir Formaldienst haben. Nur das Problem bestand beim Wetter. Es hat geregnet und wir durften Waffen reinigen. Danach Unterricht zum Thema „humanitäres Völkerrecht“.

Nach dem Essen gab es einen großen Eignungstest. Hatten einen Mathe/Physiktest und einen Englischtest. Mathe/Physik war recht einfach und ich hatte 50 Minuten Pause. Fast genauso wie der Englischtest. Niveau der Stufe 7 und nur simple Sachen. Jeder mit Abi hätte es ohne Probleme machen können. Danach hatten wir erneut Unterricht um Thema „Bündnisse von Deutschlands“.

 

4. Tag:

 

Heute gab es die Grußabnahme. Jeder durfte einmal vor dem Hauptmann grüßen. Einmal im Stillgestanden und einmal im Vorbeigehen. Hat bei allen gut funktioniert und somit dürfen/müssen wir alle in der Kaserne grüßen, die den Dienstgrad Uffz(Unteroffizier) oder höher haben. Die NATO-Pause durften wir heute ebenfalls kennen lernen. 30 Minuten Zeit für uns. konnten Frühstücken oder andere Sachen ohne es den Ausbildern zu melden. War auf jeden Fall recht angenehm.

Danach wieder Unterricht zum Thema Gelöbnis und Eid, sowie EAKK.

Das Wetter spielte an dem Tag auch mit und somit ging es schwimmen. Im Zugrahmen zum Freibad gejoggt und dort geprüft, ob man schwimmen kann. Konnte natürlich jeder. Es bestand auch die Möglichkeit schon eine Disziplin für das DAS(Deutsches Sportabzeichen und nicht Das Schwarze Auge) ablegen. 100m in 1:50 Minuten. Hab die Strecke in 1:49 geschafft und somit muss ich nicht mehr Kugelstoßen oder andere Ersatzdisziplinen machen.

Da ja Hammelburg auch vor der Tür steht, gab es wieder EAKK-Unterricht.

 

5. Tag:

Erstmal großes Stuben- und Revierreinigen. Mal wieder lange Zeit nix zu tun gehabt. Dann ging es endlich los mit joggen. Mal wieder die 10km Strecke und mit erneut stark verfrühtem Dienstschluss. Um 11:15 als noch alle am umziehen waren, wurde Dienstschluss gerufen.

08.19.07

Bundeswehr #7

Veröffentlicht in Bundeswehr um 11:26 von 1u21

Diese Woche gab es die Erste-Hilfe Ausbildung. Nicht trocken, sondern recht spannend und die Ausbildun ist ein Grundstein der Ausbildung.

1. Tag:
Auf dem Plan stand Sport an. Zumindest für die meisten des I. Zuges. Aber es gab ein paar Ausnahmen. Die fuhren erstmal zu dem Augenarzt, der 45 Minuten entfernt, in einer anderen Kaserne seine Praxis hat.
Dort saßen wir erstmal 2(!) Stunden rum und haben nix gemacht. Danach ging es recht schnell und ich kam doch noch pünktlich zum Mittagessen an.
Nach dem Mittagessen gab es wieder Unterricht und danach die HiBa. Die ist zwar nicht ganz so extrem, aber mit Helm, G36, Koppel und Rucksack wird es doch ein bisschen schwer. Die Mauer bildete für mich das größte Hindernis. Immer haben 3-4cm gefehlt und ich wäre drüber gekommen. So habe ich immer Hilfe gebraucht, aber es ging dann immerhin weiter. Bis auf den letzten Durchgang. Nach dem 4. Mal noch mal ohne Pause über die HiBa zu gehen, at mich geplättet. Bin schon am 2. Hindernis gescheitert und verblieb dementsprechend recht lange da. Die Pause hat mein Schienbein mit einem blauen Fleck gedankt. Sonst wäre ich komplett weg gewesen.

2. Tag:

Theorie. Aber diesmal in der SanAusbildung. Und man konnte sie gleich nach dem Mittag in der Praxis probieren und üben. Gab zwar derbe Schnitzer, aber aus Fehlern lernt man. Es gab da nur “kleine” Verletzungen, wie offene Brüche oder Verbrennungen, weil es am nächsten Tag noch härter werden sollte.

3. Tag:

Erneut Theorie und dann Praxis. Diesmal verletzte Personen im LKW(100kg und 80kg wollen von der Transportfläche eines 2-Tonners geholt werden, was bei den vielen Sitzen und der komischen Fahrerkabine schwer ist), Granatenexplosionen, einen leichten Fall und eine Einweisung in den KrKw. Ein Fahrzeug um Verletzte in die Krankenhäuser zu bringen. Um es mal knapp und präzise zu sagen. Ein umgebauter 2-Tonner, der nicht mehr in Deutschland benutzt werden darf.

4. Tag:

Theorie und keine Praxis. Stattdesen ein Test, der gut schaffbar ist und die Abschlussprüfung für die SanAusbildung darstellt. Als Pausenfüller durften wir Reviere reinigen und danach ging es in Kompanieformation über den Ex-Platz. Üben fürs Gelöbnis. Da der II. Zug eine andere Marschausbildung hatte, wurde dementsprechend der halbe Ausbildung über den Haufen geworfen und sie dürfen jetzt unsere Ausblildung genießen.

5. Tag:
Film schauen(Feldtagebuch 1, 2, 3, . Mehr Teile gibt es nicht bei YouTube), danach Sport, Stubenreinigen, vom Chef die Spinde in der Ordnung kontrolieren lassen und danach Dienstschluss.

Was habe ich gelernt?

  • Schlafen. Seit ich bei der Bundeswehr bin, schlafe ich richtig fest und tief

08.11.07

Bundeswehr #6

Veröffentlicht in Bundeswehr um 08:23 von 1u21

Diese Woche war recht enstspannend, da wir fast immer um 16 Uhr Dienstschluss hatten.

1. Tag:

Erstmal standen 3 Stunden Sport auf dem Plan. Effektiv sind wir 2 Stunden gejoggt, danach noch eine Stunde Duschen, Anziehen und Ausruhen. War recht angenehm das joggen, da das Wetter nicht zu heiß war und wir eine angenehme Strecke hatten, die keine extremen Hügel oder sonstiges hatte.
Zur Entspannung gab es noch 2 Stunden Unterricht, worauf dann am Nachmittag wieder Sport anstand. Nicht im Sportanzug, sondern im Dienstanzug mit Handschuhen und Helm. Wir haben eine Einweisung für die HiBa(Hindernissbahn) erhalten und durften die auch gleich ein paar mal überqueren. 12 Hindernissem, wovon die Mauer zu den leichten Hindernissen gehört. 3 Sekunden und man ist drüber. Ist eine 2m Holzwand, die man rein theoretisch auch mit dem Kopf voran durchqueren könnte, was bei der Holzdicke aber schwer sein dürfte. Das blöde dabei war das Wetter. Die Sonne schien ohne Ende und es war heiß. Ein Wunder, dass keiner kolabiert ist.

2. Tag:
Ein einziger großer Unterrichtstag, wie wir ihn noch nie hatten. Von 7-16 Uhr nur Unterricht in der Wachpostenausbildung. War eine Menge Stoff, den wir zu lernen hatten, da ein Test für Freitag dazu geplant war. Wer den nicht besteht, darf die AGA erneut durchlaufen.

3. Tag:
Wieder Wachpostenausbildung. Diesmal der praktische Teil. 8 Stationen, wo die unterschiedlichsten Situationen durchgespielt wurden. Selbstverständlich wurden viele Fehler gemacht und was zu lachen gab es auch oft. War auch recht angenehm die Ausbilder mal anzuschrein und ihnen Befehle zu geben oder gar mit der Waffe zu drohen(hatten nur Platzmun drin und zwar die gute Messingmun). Auf jeden Fall war der Tag recht interessant und man hat noch ein paar Ausbilder aus dem II. Zug kennengelernt, die auch mal ein paar Sprüche brachten, die einiges erklärten und warum man den Fhj nicht alles glauben sollte, was sie einem beibringen.

4. Tag:
Heute war der längste Tag während der Grundausbildung überhaupt(außer beim Biwak). Sind um 5 Uhr aufgestanden und hatten erst um 2 Uhr nachts Dienstschluss. Es ging auf die Schießbahn, wo wir mit dem G36, der P8 und dem MG3.
Die ganzen Übungen und Wertungen habe ich direkt bestanden, bis auf das Nachtschießen. Über den ganzen Tag verteilt kam ich also nur auf insgesamt 17 Schuss.
Zuerst ging es an das G36. Ein paar Schießübungen, wo man nur den Text können musste. Treffen musste man nix. Danach das Wertungsschießen der P8. Eine von vielen Wertungsprüfungen für die Schützenschnur. Hab da direkt Gold geholt und durfte erneut lange warten. Das MG3 folgte am Nachmittag und bei nur einem Schuss im Gürtel spürt man nix vom Rückstoß. Man sieht nur was vom Rückstoß und zwar das Verreißen des MGs, was bei der P8 aber auch gegeben ist.
Gegen Ende des Tages ging es an das Nachtschießen. War eine optionale Prüfung, die man nicht bestehen muss. Hab von 6 Schuss nix getroffen, wie 90% der anderen Rekruten. Und jetzt kommt der Grund.
Es hat den ganzen Tag über geregnet und wir hatten am Ende keinen Bock mehr. Die Konzentration hat nachgelassen und alle haben die 6 Schuss einfach fast in Feuerstoßgeschwindigkeit abgegeben. Und da es nur am regnen war, wurden auch die Zelte auifgebaut. Waren alles nur 6-Mann-Zelte wovon ein Zelt schlimmer aussah als das andere. Und was haben wir gemacht anstatt in die Zelte zu gehen? Richtig. Klappspaten raus und unters Dach gesetzt und dort gelangweilt.

5. Tag:
Einmal spät aufstehen. Erst um 8:15 musste man fertig sein und konnte in Ruhe Frühstücken. Hatten ganze 45 Minuten, was in etwa der Essenszeit eines Tages entspricht! Danach noch den Test(hab ihn bestanden), ein bisschen reinigen und es ging erneut nach Hause.

08.03.07

Bundeswehr #5

Veröffentlicht in Bundeswehr um 20:42 von 1u21

Diese Woche war mal richtig im Stil der Bundeswehr.

1. Tag:
Wieder Stationsausbildung. Diesmal mit MG3 Ladetätigkeit, G36 AGSHP, P8 Ladetätigkeit und G36 Drill. Die ersten 3 waren recht langweilig. Der Drill hört sich jetzt hart an, war aber recht entspannend und für mich nicht anstrengend. Hatte mehr den Touch von einem Wettbewerb, da es wieder die gleiche Situation wie letzte Weoche war. Wieder 2 Teams und die beiden Teams treten gegeneinander an. Diesmal musste das G36 an 4 Station immer zerlegt oder zusammengesetzt werden, danach zu einer Stellung robben und dort Teil-, Fertigladen, sowie Sicherheitsüberprüfung, dann erneut ein G36 zerlegen und zusammensetzten und wenn man dies geschafft hat, ABC-Schutzausrüstung an, ein paar Meter laufen und ordnungsgemäß ausziehen. War der erste aus meinem Team der gestartet und der erste, der fertig war. Hatte keine Strafliegestützen und etwas Spaß ohne Stress dabei gehabt. Lustig waren aber die Ausbilder. Fingen an die Leute an den Stationen mit Fragen zu löchern, die man kaum beantworteten konnte. Ich hatte Glück, andere haben direkt “10″ als Antwort gegeben und 10 Liegestütz gemacht. Mehr war auch nicht an dem Tag, außer Rucksack fürs Biwak.

2. - 4. Tag:
Heute ging es zum Biwak. Der I. Zug wusste davon und hat sich dementsprechend darauf eingerichtet. Aber zuerst ging es auf die Schießbahn. G36 und P8 wurden scharf geschossen. Wer da nicht da war, riskiert eine zweite Grundausbildung, da dies ein wesentlicher Ausbildungsteil ist, der nicht mal so eben wiederholt werden kann. Aber am über das Wochenende ab 31. August hat man erneut die Möglichkeit dafür. 2 Wochen Bundeswehr am Stück mit 5 Tage Biwak. Aber zurück zum Schießen. Die Gewehre waren teilweise super eingestellt, teilweise schlecht, sodass man kaum was richtig getroffen hat ohne zu wissen, wo man jetzt hinziehlen muss. Um 15 Uhr war das Schießen auch vorbei und für uns fing Biwak an. Der II. Zug stand neben uns und hat uns ausgelacht. Blöderweise(für den II. Zug) kam dann deren Zugführer an und hat laut “Überraschungsbiwak” gerufen. Dann stellte sich nur die Frage, ob der II. Zug alles dabei hatte, da man gerne mal ab und an ein paar Teile wegen Gewichtsersparniss zurücklässt.
Im Wald auf dem Stationsplatz angekommen ging es dann los. Zelte aufbauen, sehr viel Feuerholz besorgen(das Feuer sollte von Dienstag 18 Uhr bis Donnerstag 10 Uhr durchbrennen!) und Stellungen bauen. Erneut Theorie und dann Einteilung, wer wann den AP(Alarmposten) belegt. Da ich die erste Schicht hatte und wir eine ungerade Anzahl in der Gruppe waren, durfte ich die letzte Schicht auch noch machen. Blöderweise konnte ich kaum schlafen, da ich wie sau gefroren hab. Man sollteim Schlafsack nur das nötigste anhaben und mehr nicht. Dann wird es auch warm. In der Nacht gingen auch noch die Fhj umher und haben jeweils das Lager der Gruppe und die AP erfolgreich überfallen. Somit waren wir schonmal für die erste Nacht tot.
Nach einer kalten Nacht gab es Frühsport nur mit T-Short, Hose, Stiefeln und G36. Einmal eine Runde joggen, bis jedem warm war. Danach waschen und Frühstück. Nach dem Frühstück ging es an den Feuerkampf. Das war nicht ganz so toll, da wir Platzmunition aus Plastik hatten. Jeder 2. Schuss hat eine Störung verursacht und manchmal ein paar andere lustige Sörungen. 2 Patronen hintereinander im Lauf und einmal wollten 2 Patronen gleichzeitig in den Lauf. Unsern Feldwebel hat dies sehr gestört und wir haben recht früh abgebrochen. Nach dem Mittagessen gab es die Wachpostenausbildung. Die Wache muss eine bestimmte Route gehen und sich Situationsabhängig verhalten. War recht lustig, da ein Satz einmal in einem bestimmten Tonfall fiel, dass die ganze Gruppe lachen musste. Haben wir auch erfolgrecih absolviert und eine AP-Übung überfallen. Ich hab keine Ahnung, wie man 12 Mann überhören kann, die ohne jegliche Tarnung durch den Wald trampelten, aber es ist passiert.
Nach einer Pause ging es an den Gefechtsmarsch. Auf einer bestimmten Route sind Pappkameraden abgestellt und man sollte darauf dementsprechend reagieren. Ich lief hinten und bekam nichts von der Aktion mit. Der Höhepunkt war die Panzerwiese. Teilgruppenweise immer wieder in Stelung gegangen und der anderen Teilgruppe Feuerschutz gegeben. Nur blöd, dass im Tal unser stellv. Gruppenführer mit 200 Schuss Platzmunition im MG3 auf uns geferut hat. Somit waren wir ein zweites mal tot.
Zum Abschluss gab es am Abend noch eine weitere Ausbildung. “Hören und sehen bei Nacht” nennt sich das ganze und beinhaltete die Tarnmöglichkeiten in der Nacht und die verschiedenen Farben und Geräusche der Leuchtpistole.
Die Einteilung für die verschiedenen Aufgaben in der Nacht verlief recht reibunglos. Hatte von 5-6 Uhr morgens Wachposten und sonst nix. Demenstprechend ging ich ins Zelt, Klamotten aus, Schlafsack zu und Augen zu. Dann gab es Alarm, alle mussten in die eigenen Schützenstellungen gehen. Hat noch grad so geklappt und wir durften mal mit der Platzmun auf die Ausbilder feuern, die uns angegriffen haben. Diesmal sind wir nicht gestorben. Jetzt ging es für mich in den Schlafsack und bis 6 Uhr durchgeschlafen. Die Feuerwache hat vergessen uns zu wecken. Lag unter anderem daran, dass sie keine Uhr hatte und auch selber eingeschlafen ist. Genauso wie der AP und der Rest der Gruppe.
Nach dem Frühstück wurde alles verpackt, Feuer ausgemacht(brannte nur bei uns die ganze Zeit durch!) und los ging es zum 12km Marsch. Die 12km an sich sind nicht schwer. Nur die 30kg Gepäck hat einem zu schaffen gemacht. Einer hatte noch ein weiteres G36(+3,6kg) und ein anderer das MG3(+8kg) mit. Der MG-Träger war der Held des Tages. Und während des Marsches durften insgesamt 8 Leute die Gruppe auf den richtigen Weg leiten und ein ABC-Alarm 3km vor dem Ziel. Da gingen alle bis auf 3 Kamerdane drauf. Somit 3 von 4 möglichen Toden gestorben :-D
In der Kaserne angekommen ging es ans Waffenreinigen und Umziehen. Um 19 Uhr Dienstschluss(was waren wir laut beim “Hurra” schreien) und dann Ausrüstung reinigen. Der Tag war gelaufen.

5. Tag:
Nur Waffenreinigen heute. Mehr nicht. Und ein vorgezogener Dienstschluss, da wir uns sehr gut beim Biwak verhalten haben und nur 2 da krank wurden. Und es waren nicht die schwächsten der Gruppe.

Was ich gelernt hab:

  • auf jeden Fall nicht im Wald schlafen(mache ich es jedes Jahr mit dem EC mindestens einmal)
  • noch mehr Theorie und Praxis
  • Platzmun aus Plastik ist Mist
  • mit wenig Schlaf über 2 Tage auskommen(insgesamt 6 Stunden in 2 Tagen)

War ne super Woche. Das Anstrengenste bis jetzt war der 12km Marsch, da man nicht oft 30kg Gepäck über 12km spazieren führt.

07.28.07

Schöne Demokratie

Veröffentlicht in Uncategorized um 11:11 von 1u21

Grad war ich am Briefkasten und hab die Post reingeholt. Und zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass da diese Wahlbescheinigungskarten drin sind, die man bei der Wahl beim Personal aggeben muss um einen Wahlzettel mit allen Möglichkeiten zu erhalten. Blöderweise waren nur 4 Stück drin und ich wohne in einem 5-Personen-Haushalt. Ich wurde außenvor gelassen.

Schöne tolle Demokratie, die allen die Möglichkeit der Wahl gibt. Echt super…

Bundeswehr #4

Veröffentlicht in Bundeswehr um 10:39 von 1u21

Diese Woche war die schlechteste Woche überhaupt. Nur ein paat Highlights, aber sonst nur langweilig.

1. Tag:
Früh aufgestanden und erstmal auf den Zugdienst gewartet, damit Morgensport anfängt. Pustekuchen. Der UvD(Unteroffizier vom Dienst) hat uns zur Kantine geleitet und nach dem Frühstück waren wir selbstständig zurück. Überhaupt lief alles irgendwie anders. Direkt einen Wochentest, wo die meisten schlecht abgeschnitten haben und dann auch nur noch Unterricht. Und bis 16 Uhr waren nur Pausenfüller drin. Der Tag war langweilig und nichtmal ansatzweise fordernt, spaßig oder anstrengend.

2. Tag:
Heute war wieder Gefechtstag. Rucksack packen, Koppel fertig ausrüsten und los ging es zur Waffenkammer. Alle haben ihr G36 empfangen und Gruppenweise ging es los. Wiederholt wurden AP(Alarmposten) und Schützenstellung wurde neu eingeführt. Wir haben sogaer teilweise eigene Schützengräben ausgehoben! Da wir ein Magazin mit ca. 23 Schuss Manövermunition(Platzmunition) aufgefüllt haben, gab es dementsprechend auch Praxis. Sprich Feuerüberfall, geführter Feuerkampf und selbstständig geführter Feuerkampf. War irgendwie neu mit dem MPG(ManöverPatronenGerät) in die Gegend zu ballern. Das Ausbildungsziel wurde erreicht und es ging wieder 8km mit knapp 20kg Gepäck wieder zurück. Zwischendurch wurde auf die mexikanische Art Entmunitioniert. Sprich der Hebel beim G36 stand nicht mehr auf E sondern auf “F wie Frieden”, wie ein Fhj mal sagte. So ein Dauerfeuer aus dem G36 entschädigt ungemein.
Dann noch die ganze Ausrüstung reinigen und danach Dienstschluss gegen 21 Uhr.

3. Tag:
Und wieder kein Morgensport. Der Zugdienst wird immer später und wir gammelten fertig auf den Stuben rum. Immerhin war der Tag nicht verloren. Erneut Theorie. Diesmal im MG3. Und danach ging es an einen lustigen Teil. Die ABC-Schutzausrüstung wurde besprochen und es gab auch einen praktischen Teil. Am Ende standen bei uns in der Gruppe 12 Mann mit ABC-Maske, Ponscho und den ABC-Schutzhandschuhen in der Gegend rum. Und der heutige Tag sollte einer Gruppe morgen zum Verhältnis werden.

4. Tag:
Stationslernen ist heute angesagt. 4 Gruppen wurden eingeteilt, wobei die 4. Gruppe aus den Resten der eigentlichen Gruppen 1, 2 und 3 bestand. Ich war in Gruppe 3 und hatte das Glück nur Ausrüstung zu tragen. So eine Bastmatte ist zwar sperrig, wiegt aber weniger als das G36. Es gab die Stationen G36, MG3, P8 und AGSHP. Bei der Station G36 traten die Mitglieder der einzelnen Gruppen gegeneinander an. Einmal Teilladen, Fertigladen und Sicherheitsüberprüfung an einer Zeltbahn und an der anderen Zeltbahn G36 zerlegen oder zusammensetzten. Und das immer abwechselnd. Das Team, was zuerst fertig ist, hat gewonnen. Aber es gab da eine Besonderheit. Wenn jemand mit seiner Aufgabe an einer Zeltbahn vor dem Vordermann fertig ist, darf der eingeholte Vordermann sich wieder hinten anstellen. Deswegen stand jeweils nur eine Hälfte der jeweiligen Teams auf einer Seite und die anderen auf der anderen. Mit jeweils abwechselnder Reihenfolge, sodass ein Wettkampf entstehen konnte. In etwa so

Aufstellung :1,2,1,2 Stationen 2,1,2,1

Die Station AGSHP beinhaltete einmal das schießen auf bewegende Ziele und Nachtschießen, wo ein großteil jämerlich versagte. Unter anderem auch ich, da der Rotpunkt im Reflexvisier einfach nur größer war als das Ziel selber und man nicht wusste, ob man trifft oder nicht.
Letzte Station war dann MG3. Zerlegen und Zusammensetzen waren die Aufgaben. Da wir nichts aufbauen mussten, saßen wir längere Zeit vor dem AGSHP rum bis uns befolhen wurde die Bastmatten, Pappkameraden und Eisenstangen wieder einzusammeln. Ich ging zur Station MG3 und sah direkt 9 Mann in ABC-Masken. Eine Person, die es nicht eingestehen will, hat 2 Erdspiesse gegeneinander geschlagen. Metall auf Metall und sowas heißt ABC-Alarm. Und der Fhj, der diese Station geleitet hat, lies sie dann die ABC-Masken anziehen und darin durften sie dann die Zeltbahnen abbauen. Hätten wir keine Einweisung die ABC-Schutzausrüstung erhalten, wäre sowas nicht passiert. Immerhin hat eine Person jetzt was gelernt.

5. Tag:
Nach Frühsport und Frühstück und ging es direkt an den Wochentest. Schon fast schlimmer als Schule. Die Besten durften schon ab 10 Uhr nach Hause, die Schlechtesten erst ab 13:30 und der Rest um die normale Uhrzeit. Gut, dass ich vorher gelernt hab und so im guten Mittelfeld lag. Danach Waffenreinigen und Flur-/Stubenreinigen. Der Flur hat schon fast die Decke im 1:1 Verhältniss gespiegelt und beim Antreten für den Dienstschluss hat sich fast die Hälfte auf dem Flur langgelegt, da es so glatt war.

Jetzt ist schon ein Drittel meiner Grundausbildung vergangen. Bis jetzt war nichts unmöglich und nur ab und an anstrengend. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Mal sehen, was das Biwak bringt. Unser stellv. Gruppenführer überfällt auf Biwaks gerne mal die anderen Gruppen…

Und ich muss jetzt Gott eifnach nur danken und loben, dass er mich an den Arsch der Welt geschickt hat. Freundschaften sind sehr schnell geschlossen und man hat da echt nur Spaß. Als Christ bin ich da nicht alleine. Gibt noch andere Christen und bei einigen habe ich den starken Verdacht. Und die Gruppenführer können auch nicht besser sein. 1 Fw ist nur am schreien und nie zufrieden, dann gibt es noch den Durchschnitt(zufrieden und nett, wenn es läuft) und mein Fw. Freundlich, nett und hilfsbereit. Da lernt man es teilweise besser als bei den anderen und hat sehr viel Spaß bei der Sache. DANKE!

07.20.07

Bundeswehr #3

Veröffentlicht in Bundeswehr um 17:46 von 1u21

Die dritte Woche der AGA(allgemeine Grundausbildung) ist nun auch vorbei. Es awr bis jetzt die beste Woche, da wir diese Woche das gemacht haben, was man eigentlich erwartet.

1. Tag:

Wie jeden Tag, hieß es auch heute um 05:05 Uhr fertig im Flur stehen zum überprüfen, ob alle da sind. Nach dem Frühstück gab es Unterricht bis zum Mittagessen. Recht viele Sachen, die sich mit dem Biwak befassen und es war dementsprechend recht interessant. Und wir bekamen auch einen weiteren Kameraden, der sich nach Frankenberg hat versetzen lasssen.
Nach dem Mittagessen kam dann die erste große Sache. Der Eingewöhnungsmarsch. Jeder schnallte sich sein Koppeltragegestell um, die ABC-Schutzausrüstung dran, viele Klamotten in den Rucksack, wie Nässeschutz und Kälteschutz(an dem Tag waren es 35°C!), sowie genug zu trinken mit. Im großen und ganzen waren wir dann mit knapp 15kg auf dem Rücken, den Schultern und dem Becken unterwegs. 6km hört sich nicht viel an, aber es ist schon eine Menge mit dem schweren Gepäck und den vielen Hügeln im Wald. Nebenbei ging der leitende Fhj(Fahnenjunker) mit uns viele Signale durch, die wir auch umgesetzt haben. Auf jeden Fall sind alle angekommen, obwohl es bei einigen kritisch wurde, ob sie es überhaupt schaffen. Der Tag endete mit dem Dienstschluss vor dem Abendessen und viel Duschen.
Zusatz: Ein Satz Klamotten wurde dreckig, da macnhmal der Befehl kam durch die Pfützen zu gehen. Sind mit 20-30cm auch nicht flach gewesen und die Spritzer waren überall.

2. Tag
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